ART THAT MATTERSvon Spannenburg.Art
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Weitere aus der Serie

ESTRANGED (Serie)
A black and white conceptual fine art portrait of TOOTSI for the ESTRANGED series by ARJAN SPANNENBURG, featuring a person in drag among large leaves.A black and white conceptual portrait of JIP for the ESTRANGED series by ARJAN SPANNENBURG, showing a man partially hidden by pine branches.A black and white conceptual fine art portrait of SANDER for the ESTRANGED series by ARJAN SPANNENBURG, featuring a man among butterfly bush branches.A black and white conceptual fine art portrait of BRANDON for the ESTRANGED series by ARJAN SPANNENBURG, featuring a man among apple tree branches.High-contrast monochrome photography of a young man with closed eyes, surrounded by chestnut tree branches and leaves, exploring themes of truth and identity in ARJAN SPANNENBURG'S ESTRANGED series.A black and white conceptual fine art portrait of RICARDO for the ESTRANGED series by ARJAN SPANNENBURG, featuring a man among prickly holly leaves.
Arjan Spannenburg

ESTRANGED - STAN

"Ein visuelles Zeugnis der Widerstandsfähigkeit des Selbst gegenüber den abrasiven Strömungen öffentlicher Beobachtung, das die Spannung zwischen biologischer Identität und gesellschaftlicher Reibung einfängt."

Die Erzählung

Die Last des hyper-sichtbaren Körpers

In dieser fesselnden Folge der ESTRANGED Serie setzt sich ARJAN SPANNENBURG mit dem Mythos der absoluten Toleranz in der modernen Gesellschaft auseinander. Durch das Porträt von STAN erforscht der Künstler die psychische Belastung, die das Navigieren in öffentlichen Räumen mit sich bringt, wenn man ständig unaufgeforderten Urteilen ausgesetzt ist. SPANNENBURG nutzt die dichte, fast undurchdringliche Textur der immergrünen Sträucher, um die Mauer aus "scharfen Blicken" und verbaler Aggression zu symbolisieren, der STAN täglich begegnet. Die Absicht des Künstlers ist es, die Dissonanz zwischen STAN'S innerer Selbstwahrnehmung als sozialer, bodenständiger Mensch und der verzerrten Version seiner selbst, die von einer urteilenden Öffentlichkeit projiziert wird, zu visualisieren. Es ist eine Studie über die erschöpfende Notwendigkeit, "fest auf dem Boden zu bleiben", wenn sich die Umgebung von Natur aus feindselig anfühlt.

Die Illusion von Toleranz durch die Linse betrachtet

SPANNENBURG schuf dieses Werk, um die Diskrepanz zwischen dem Ruf einer Nation für Offenheit und der rohen, gelebten Realität derjenigen hervorzuheben, die vom heteronormativen Blick abweichen. Das Kunstwerk erhebt die persönliche Erzählung, für seine "Gene und DNA" beurteilt zu werden, zu einem universellen institutionellen Dialog über Menschenrechte und Sichtbarkeit. Wie STAN bezüglich der öffentlichen Reaktion auf seine natürliche Präsenz beobachtet: Ich bin enttäuscht, dass die Leute mich für etwas beurteilen, das ich selbst nicht ändern kann, das aber von meinen Genen und DNA herrührt. Indem STAN inmitten der Schatten und scharfen Pinselstriche einfängt, schafft SPANNENBURG einen Zufluchtsort, der sowohl Versteck als auch Podest ist. Dieses Stück ist eine wichtige Anschaffung für Sammler, die Kunst suchen, die sowohl als ästhetisches Wunderwerk als auch als tiefgründiger sozialer Spiegel fungiert.

Visuelle Analyse

Eine vertikale Schwarz-Weiss Fotografie, die einen jungen Mann ohne Hemd mit nassen oder zurückgekämmten Haaren zeigt. Er steht hinter einem dicken, texturierten Nadelgehölz. Eines seiner Augen und ein Teil seines Gesichts sind durch eine Lücke in den dunklen, dichten Nadeln sichtbar. Er blickt den Betrachter mit einem ruhigen, ernsten Ausdruck an. Seine Hände sind sichtbar: eine ruht auf einem Ast unten links, während die andere, mit einer leichten Tätowierung auf dem Unterarm, einen zentralen Ast im mittleren Vordergrund greift. Die Beleuchtung schafft eine kontrastreiche Umgebung, in der sich tiefe Schatten mit hellen Lichtern auf seiner Haut und den Spitzen des kiefernartigen Laubes vermischen.

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Jahr

2022