
Hans Withoos
Hans Withoos (geb. 1962, Son en Breugel, Niederlande) ist ein niederländischer bildender Künstler und fotografischer Maler, dessen Werk geschichtete, inszenierte Fotografie mit fantasievoller, surrealistischer Komposition verbindet. Ausgebildet in Textildesign und Fotografie an der Akademie für Bildende Künste in Tilburg, hat er eine internationale Karriere von mehr als 35 Jahren aufgebaut, die Auftragsfotografie mit seiner unabhängigen künstlerischen Praxis ausbalanciert. Withoos' herausragende Serien, wie Withoos meets Withoos, verweben historische Bezüge zu seinem Vorfahren aus dem 17. Jahrhundert, dem Maler Matthias Withoos, mit zeitgenössischen surrealen Bildern und schaffen lebendige und symbolische Welten, die sich zwischen Schönheit, Drama und Erzählung bewegen. Er lebt und arbeitet in Rotterdam, stellt ausgiebig in Museen und auf Kunstmessen aus, und seine Werke werden international gesammelt.
Biografie
Über mehr als drei Jahrzehnte hat Withoos eine vielschichtige Karriere entwickelt, die sowohl kommerzielle und Modeaufträge für Kunden weltweit als auch eine entschiedene autonome künstlerische Arbeit umfasst. Er ist am besten bekannt für seine fotografischen Gemälde, sorgfältig inszenierte und digital geschichtete Bilder, die traumhafte Welten der Fülle, der Künstlichkeit und der symbolischen Resonanz hervorrufen. Seine Arbeit spiegelt eine tiefe Faszination für die facettenreiche Natur der Schönheit wider, von Drama, Licht und der menschlichen Form bis hin zu Themen des Leidens und der Transzendenz, und lädt den Betrachter ein, in Erzählungen einzutauchen, die sowohl vertraut als auch jenseitig sind.
Eine tragende Säule von Withoos' künstlerischer Praxis ist die fortlaufende Serie "Withoos meets Withoos", in der er in einen schöpferischen Dialog mit dem niederländischen Maler Mathias Withoos aus dem 17. Jahrhundert, seinem entfernten Vorfahren, tritt. Indem er Stillleben, Stadtlandschaften und symbolische Motive aus der historischen Malerei in zeitgenössische fotografische Kompositionen integriert, die oft mit Modellen, Blumen, Vögeln und surrealen Elementen bevölkert sind, verwebt Withoos nahtlos Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Innovation.
Im Laufe seiner Karriere hat Withoos Inklusivität und Vielfalt durch seine Projekte erforscht, was sich in Serien wie New Romantics, My Name is Blessing und Proud People sowie in Kollaborationen mit Designern, Tänzern und Filmemachern widerspiegelt. Seine Arbeit reicht über das statische Bild hinaus; er hat miterschaffen
Künstlerstatement
Die Arbeit von Hans Withoos liegt an der Schnittstelle von Vorstellungskraft, Erinnerung und visueller Erzählung. Seine fotografischen Gemälde sind sorgfältig inszenierte und digital geschichtete Bilder, die Realität und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen lassen. Jede Komposition funktioniert als eigene Welt, in der Erzählung, Symbolik und Schönheit nebeneinander existieren, um Neugier, Reflexion und emotionale Resonanz hervorzurufen.
Ein definierendes Element seiner Arbeit ist der Dialog zwischen Geschichte und dem gegenwärtigen Leben. In der Serie Withoos meets Withoos schöpft er Inspiration aus seinem Vorfahren aus dem 17. Jahrhundert, dem Maler Matthias Withoos, und interpretiert historische Stillleben und Stadtlandschaften durch eine moderne Linse neu. Die überlappenden Motive von Natur, menschlicher Präsenz und symbolischen Objekten schaffen Bilder, die zugleich vertraut und jenseitig sind.
Withoos' Werk vereint technische Präzision mit poetischer Vorstellungskraft. Jede Fotografie ist sorgfältig komponiert und doch offen für Interpretation, sie lädt den Betrachter ein, sich in visuelle Erzählungen zu vertiefen, die sowohl persönlich als auch universell sind. Seine Erkundung von Schönheit, Licht und Schatten, Zerbrechlichkeit und Fülle, Präsenz und Abwesenheit, schafft Bilder, die lange nach dem ersten Blick nachwirken.
Letztlich fördert seine Kunst Verbindung: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Vorstellungskraft, sowie Künstler und Betrachter, und regt so zur Reflexion, zum Staunen und zu einer tieferen Wertschätzung der Geschichten an, die unsere Wahrnehmung der Welt prägen.
