
Weitere aus der Serie
ESTRANGED (Serie) →ESTRANGED - BRANDON
"Eine lyrische Erkundung des inneren, mondbeschienenen Selbst, die die zarte Entfaltung von LUNAURA inmitten des dichten Schattens sozialer Isolation und Selbstfindung einfängt."
Die Erzählung
Die Navigation durch die Sonnenfinsternis des Selbst
In diesem ätherischen Kapitel der ESTRANGED-Reihe untersucht ARJAN SPANNENBURG die psychologischen Auswirkungen der Isolation als Katalysator für tiefgreifende innere Offenbarung. Durch das Porträt von BRANDON visualisiert der Künstler die Entstehung eines Alter Egos oder einer tieferen Facette der Seele: LUNAURA. SPANNENBURG nutzt die fruchttragenden Äste eines Apfelbaums, um die Reifung einer unterdrückten Identität zu symbolisieren. Das Kunstwerk fängt den Übergang von einer Periode der "Entfremdung vom Selbst" während der Stille der Pandemie zu dem mutigen Akt ein, die Welt einzuladen, eine verborgene, monddurchdrungene Energie zu erleben. Es ist eine Studie über die fragile Grenze zwischen dem öffentlichen Antlitz und der privaten Aura.
Die Mondlandschaft der Identität umarmen
Das Ziel dieses Werkes ist es, die Erforschung von Genderfluidität und die spirituellen Dimensionen des Selbst als natürlichen, biologischen Prozess zu validieren. Indem der Künstler BRANDON in das vielschichtige, beschattete Blätterdach des Obstgartens stellt, spiegelt er die zögerlichen Schritte des Subjekts in die Welt des Make-ups und des Selbstausdrucks. Wie BRANDON über die Geburt dieses neuen Verständnisses reflektiert: „Dies ist keine gespaltene Persönlichkeit für mich, es ist eher ein Teil von mir. Ich habe mich daher entschieden, diese Seite von mir mehr zu suchen und ihr Raum zu geben.“ Dieses Werk dient als institutionelles Zeugnis für die Bedeutung des „aurischen“ Raums – der Energie, die wir projizieren und schützen. Für den Sammler bietet dieses Werk eine tiefgründige Erzählung über die Schönheit der Integration aller Teile der Psyche, selbst jener, die einst nur im Dunkeln lebten.
Visuelle Analyse
Eine vertikale Schwarz-Weiß-Fotografie, die einen jungen Mann ohne Oberkörper zeigt, der hinter den Ästen eines Apfelbaums positioniert ist. Mehrere kleine, runde Äpfel sind im oberen linken Bereich zu sehen, die von belaubten Zweigen hängen. Das Gesicht des Dargestellten ist teilweise durch einen vertikalen Ast und ein Blattwerk verdeckt, wobei nur sein Ohr und die Seite seines gestylten Haares deutlich erkennbar sind. Seine Hand berührt sanft den zentralen Ast und deutet eine taktile Verbindung zum Baum an. Die Lichtführung ist weich und gerichtet, sie hebt die glatte Textur seines Oberkörpers und die filigranen Blattadern hervor, während der Hintergrund in ein dichtes, dunkles Bokeh aus Blattwerk übergeht.
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Jahr
2022





